Gefüllte Zuchini an Pfifferling-Knoblauch-Risotto mit Parmesan

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Ein gutes Risotto ist kein Hexenwerk und es muss auch nicht immer Wein enthalten, damit es schmeckt. Es ist Pfifferlingszeit – und weil wir gemischt essen, gibt es bei uns vegetarisch und mit Rind!

Zutaten (für 6 Personen)

1 GROßE Zucchini (1,2kg hatte unsere nach entkernen)
1 kleine Zucchini (ca. 300g)
400g Rinderhack – dafür 1 Ei, 1 EL Senf, 25g frisch geriebenen Parmesan, Kräuter der                                    Provence, dänisches Rauschsalz
1 Packung Dinkelbratlinge – dafür 5-6 getrocknete Tomaten, 25g frisch geriebenen                                                       Parmesan
340g Risottoreis
100 ml Gingerale
1l Gemüsebrühe
250g Pfifferlinge
1 Knoblauchknolle
2 Schalotten
50g frisch geriebenen Parmesan
1 große handvoll Basilikum
1 handvoll Petersilie

Zubereitung:

Präparation der Zutaten:
– Als erstes den Reis abwiegen und die Gemüsebrühe nach Geschmack zubereiten – sie darf ruhig etwas kräftiger sein, da sie den Reis salzt.
– Anschließend 100g Parmesan reiben
– Nun die getrocknete Tomaten, Schalotten und Knoblauch fein hacken.
– Die Pfifferlinge, sowie Petersilie und Basilikum werden grob gehackt.
– Die große Zucchini wird halbiert und dann mit einem Esslöffel von den Kernen befreit.
– Die kleine Zucchini wird in runde Scheiben geschnitten. Wir hatten noch in Öl und Knoblauch eingelegte Zucchini übrig, die eignet sich dafür hervorragend.

Jetzt geht’s los:

– Zunächst die Dinkelbratlinge nach Packungsanweisung zubereiten – nicht zu viel Wasser, sonst habt ihr Pampe (siehe Foto) – und nach dem quellen, die getrockneten Tomaten und 25g Parmesan unterrühren.
– Das Rinderhack wird mit Ei, Senf, Kräutern der Provence, 25g Parmesan und dänischem Rauchsalz gut durchgemischt – bitte vorsichtig mit dem Salz, das ist ziemlich kräftig, ich nehme ca 1 gestrichenen Teelöffel.
– Beide Massen werden nun in jeweils eine Hälfte der Zucchini gefüllt:

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– Nun die Zucchinischiffchen auf ein geöltes Backblech legen und darum herum die Zucchinischeiben verteilen – wenn ihr sie nicht eingelegt habt, dann braucht ihr etwas mehr Öl, sonst einfach das Öl vom Einlegen mit dazu geben

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– Das Ganze kommt nun bei 180-200g für ca 30 Minuten in den Ofen.

Nun geht es an das Risotto:

– Zuerst ein gutes Stück Butter – ich nehme gesalzene, das ist aber Geschmackssache und kommt auch auf das Gericht an – in einer Pfanne schmelzen.
– In einer zweiten Pfanne genau das gleiche tun. In dieser Pfanne werden nun die Pfifferlinge angeschwitzt – am besten mit Deckel, dann bleibt die Flüssigkeit erhalten. Nach etwa 5 Minuten kommen die Schalotten und der Knoblauch dazu. Das ganze wird noch ein paar Minuten weitergeschmort und dann beiseite gestellt.
– Währenddessen in die erste Pfanne den Reis geben und kurz bei niedriger Flamme glasig dünsten. Dabei immer rühren.
– Bevor es Röstaromen gibt, den Reis mit 100 ml Gingerale ablöschen und sofort etwa 200 ml Gemüsebrühe dazu geben.

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– Nun heißt esrühren. Nicht andauernd, aber immer wieder, damit das Risotto nicht anbrennt. Sobald keine Flüssigkeit mehr da ist, wieder etwa 200 ml Brühe draufgeben. Das ganze macht ihr, bis die Brühe alle ist.  Bitte unbedingt den Reis zwischendurch probieren. Je nach Anbieter kann es mehr oder weniger Flüssigkeit brauchen für die gewünschte Bissfestigkeit.
– Direkt nach der letzten Zugabe von Brühe werden die Pfifferlinge hinzugegeben und bis zum Ende mitgegart. Ebenso wird mit den restlichen 50g Parmesan verfahren.

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– Wenn der Reis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat, die Pfanne von der Flamme nehmen und die gehackten Kräuter unterheben – Achtung! Basilikum und Petersilie sind hitzeempfindliche Kräuter, die ihr Aroma verlieren, wenn sie zu lange kochen. Darum immer erst zum Schluss dazugeben.

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Tipps:

1)  Natürlich muss es keine Zucchini sein – es können auch Schmorgurken, Auberginen, Paprika, Pilze und und und gefüllt werden.
2) Gleiches gilt für das Risotto: Die Pfifferlinge können weg gelassen oder durch andere Pilze – Steinpilze z.B. eignen sich großartig – ersetzt werden. Was man dort dazu gibt, ist jedem selbst überlassen.
3) Die Füllung des Gemüses ist ebenfalls variabel, man kann z.B. eine Spinat-Feta-Füllung oder auch ein Käse-Füllung aus Ricotta, Gorgonzola und Mozarella nehmen.

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Süße Blätterteigtaschen verschieden gefüllt

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Das perfekte Gebäck für den kleinen Appetit! Und ebenfalls: sauschnell, saueinfach und saulecker!

Zutaten (für ca 18 Stk)

1 Rolle fertiger Blätterteig (nicht TK)
verschiedene Marmeladen
Wasser
Zucker

Zubereitung

Präparation der Zutaten:
– Den Blätterteig ausrollen und 18 etwa gleichgroße Quadrate schneiden – dafür am besten erst dritteln und dann die Drittel in sechs Teile schneiden.
– Die Marmeladen bereitstellen, sowie eine Tasse Wasser.

Jetzt gehts los:

– Je 2-3 TL Marmelade mittig auf die Quadrate geben.
– Die Taschen überlappend falten und an den Ecken festdrücken.
– Mit etwas Wasser bepinseln und anschließend den Zucker darüber streuen.

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– Nun die Taschen bei etwa 200g ca 8-10 min goldgelb backen – Ab und zu in den Ofen schauen, das kann plötzlich ganz schnell gehen.

Tipps

1) Auf die gepackten Täschen etwas Vanille streuen – z.B. mit einer Vanillemühle.
2) Zusätzlich zur Marmelade können auch noch Fruchtstücken in die Taschen mit hinein – dann etwas weniger Marmelade nehmen.

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Blätterteigtaschen mit Spinat

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Supereinfach, saulecker und sauschnell gemacht!

Zutaten (für  12 Stk)

2 Rollen fertiger Blätterteig (nicht TK)
1/2 Packung Blattspinat (TK, z.B. Iglo)1/2 Schafskäse mit Kräutern
Salz
Muskat
Olivenöl

Zubereitung

Präparation der Zutaten:
– Eine Rolle Blätterteig entrollen und in sechs etwa gleichgroße Quadrate schneiden. Mit der zweiten später genauso verfahren.
– Den Spinat in der Mikrowelle oder im Kochtopf auftauen.

Jetzt gehts los:
– Den Spinat mit Salz und Muskat je nach Geschmack würzen.
– 1-2 Esslöffel Spinat auf jedem Quadrat verteilen.
– Die Taschen überlappend falten und an den Rändern festdrücken.
– Anschließend die gefalteten Taschen mit Öl bepinseln und mit Salz bestreuen.

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– Nun die Taschen bei ca. 200g etwa 15 – 20 min goldgelb backen. Ab und zu in den Ofen schauen, je nach Ofen geht das schneller oder langsamer.

Tipps

1) Das Öl zum Bepinseln kann auch gerne aromatisiertes Öl sein.
2) Um ein stärkeres Aroma zu bekommen, kann der Schafskäse durch Ziegenkäse ersetzt werden.
3) Bei der Füllung sind natürlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt – von Champignons bis Hackfleisch ist alles möglich.

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Brokkoli-Süßkartoffel-Ragout

Ein ganz einfaches, superleckeres und darüber hinaus vegetarisches Rezept für die ganze Familie!
 
Zutaten
 
300g Brokkoli
350g Süßkartoffeln
Salz
Muskat
Zucker
Soßenbinder
 
Zubereitung
 
Präparation der Zutaten:
–         Den Brokkoli waschen und in möglichst gleichgroße Röschen schneiden.
–         Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 1cm gr0ße Würfel schneiden.
–         Etwa 1-1,5l leicht gesalzenes Wasser zum kochen bringen, Muskat und Zucker dazu geben.
 
Jetzt geht’s los:
–         Den Brokkoli im kochenden Wasser bissfest garen, dann sofort mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen.
–         In das Gemüsewasser die Süßkartoffeln geben, ebenfalls bissfest garen.
–         Wenn die Kartoffeln fertig sind, etwa die Hälfte des Wassers abschöpfen, und den Brokkoli wieder dazu geben.
–         Anschließend das Ganze mit Soßenbinder andicken, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
 
Tipps:
 
1)       Wer keinen Soßenbinder nehmen will, kann auch eine klassische Mehlschwitze als Grundlage nehmen. Dafür einfach die Zutaten und das Wasser separat aus dem Topf entnehmen, eine Mehlschwitze ansetzten, das Wasser nach und nach wieder dazu geben und zum Schluss das Gemüse wieder rein – allerdings bekommt man mittlerweile auch gluten-, laktose- und geschmacksverstärkerfreien sowie geschmacksneutralen Soßenbinder in hell und dunkel.
2)       Ganz wunderbar schmeckt in diesem Ragout auch frischer, noch bissfester Spargel.
3)       Dazu passt am besten Wildreis!
 
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Dunkle Schoko-Tarte

Ich muss wirklich sagen, als das Rezept sich selbst als „der leckerste Schoko-Kuchen der Welt“ bezeichnete, war ich ein wenig skeptisch, aber es ging schnell und bedurfte weniger Zutaten – und Überraschung: Das ist echt der „leckerste Schoko-Kuchen der Welt“! Und schnell geht er! Und einfach ist er! Kurz: Perfekt für jede Familie!!!
 
Zutaten
 
200g dunkle Schoki (mindestens 70%)
200g Butter
200g Zucker
4 Eier
100g Mehl
 
Zubereitung
 
Präparation der Zutaten:
–          zunächst alle Zutaten abwiegen und bereitstellen
–         den Ofen vorheizen auf 150°
 
Jetzt geht’s los:
–         Die dunkle Schokolade im Wasserbad nach und nach schmelzen
–         Die Butter in einem extra Topf zerlassen – Achtung, der Topf sollte groß genug sein, damit die restlichen Zutaten auch noch rein passen
–         Die flüssige Schokolade zur Butter geben und beides gut miteinander verrühren.
–         Anschließend den Zucker unterheben und wieder alles gut verrühren.
–         Dazu die Eier geben – Achtung: sofort gut verrühren, damit das Eigelb nicht kugelig bleibt!
–         Zum Schluss das Mehl dazu geben und wieder alles gut verrühren, bis eine homogene Masse erreicht ist.
–         Masse in eine gefettete und gemehlte Springform (Ø 26 cm) geben und anschließend bei 150° 20 – 30 Minuten backen – der Kuchen soll in der Mitte noch ein wenig flüssig sein!
 
Tipps
 
1)        Am besten schmeckt der Kuchen mit 85%-iger Schokolade – ich nehme immer die von MoserRoth (Aldimarke)!
2)       Beim Zucker nehme ich immer 100g weißen Zucker und 100g braunen!
3)       Zu Weihnachten kann man ganz einfach eine Weihnachts-Schoko-Tarte aus dem Rezept machen – einfach nur weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Anis oder Spekulatiusgewürz unter die Masse heben.
 
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Double-Choc-Cookies

Diese Dinger haben ungefähr eine Million Kalorien – pro Keks!!! Aber sie sind einfach der Oberknaller, so lecker, dass sich sogar die – relativ – aufwendige Herstellung lohnt
 
Zutaten (15 gr oder 30 kl Kekse):
 
125g dunkle Schoki (mindestens 70%)
150g Mehl
30g Kakaopulver, gesiebt
1 TL Backpulver
½ TL Salz
125g Butter
125g brauner Rohrzucker
1g Vanillezucker
1 Ei, direkt aus dem Kühlschrank
200g Zartbitterschokolade
 
Zubereitung:
 
Präparation der Zutaten:
–         Zunächst alle Zutaten soweit es geht abwiegen und bereitstellen.
–         Die Zartbitterschokolade in Stückchen hacken.
–         Den Ofen auf 170° vorheizen.
 
Jetzt geht’s los:
–         Die dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen
–         Das Mehl, Kakaopulver, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und zur Seite stellen.
–         Anschließend die Butter zerlassen und dann den Zucker darin auflösen.
–         Wenn eine homogene Masse entstanden ist, dann wird die geschmolzene Schokolade dazu gegeben und verrührt.
–         Das kalte Ei aufschlagen und zusammen mit dem Vanillezucker schaumig schlagen und zu der Schoko-Butter-Masse geben.
–         Anschließend wird die gesamte Mischung zu der vorher bereiteten Mehlmischung gegeben und mit einem Handrührgerät verrührt.
–         Zum Schluss noch die gehackte Zartbitterschokolade unterheben.
–         Dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech 15 große oder 30 kleine Kleckse verteilen und bei 170° 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
 
Tipps:
 
1)      Die Kleckse nicht platt drücken, da sie noch verlaufen und sonst ein einziger backblechgroßer Keks entsteht.
2)      Im Winter können noch Zimt oder Lebkuchengewürz dazu gegeben werden.
3)      Einfach die Hälfte der Zartbitterschokolade durch weiße Schokolade ersetzen, schon hat man Triple-Choc-Cookies.
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Kartoffelsuppe, wie sie sein muss

An Kartoffelsuppe scheiden sich die Geister – für die einen muss sie püriert, für die anderen muss sie klar mit Stücken sein. Bei uns kommt nur die echte pürierte Kartoffelsuppe auf den Tisch
 
Zutaten (8 Personen)
 
2kg Kartoffeln
1 Suppengrün
2 mittelgroße Möhren
Wasser
Salz
3 EL Maggiekraut/Liebstöckel getrocknet
2-3 EL Olivenöl
1 TL Zucker
 
Zubereitung
 
Präparation der Zutaten
–         Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
–         Sellerie und Möhren ebenso schälen und würfeln
–         Den Porree in Ringe schneiden.
–         Die Petersilie fein hacken.
 
Jetzt geht’s los
–         Möhren und Sellerie im Olivenöl zusammen mit dem Zucker anschwitzen.
–         Die Kartoffeln dazugeben und kurz mit dünsten.
–         Mit Wasser ablöschen, bis alles bedeckt ist – Achtung, nicht zuviel Wasser, sonst wird die Suppe wässrig.
–         Salz dazu geben – Tipp: Kartoffelwasser immer probieren – die Kartoffeln sind nach dem Kochen etwa so salzig, wie es das Wasser war.
–         Anschließend den Porree und das Maggiekraut dazu.
–         Den Deckel drauf und kochen lassen.
–         Wenn alle Zutaten weich sind, den Topf vom Herd nehmen und etwa die Hälfte des Wassers mit einer Kelle abschöpfen.
–         Den Rest der Suppe mit dem Pürierstab pürieren und nach und nach das abgeschöpfte Wasser dazugeben – so verhindert man, dass die Suppe zu dünn wird, falls doch zuviel Wasser dabei war.
–         Zum Schluss die gehackte Petersilie dazugeben.
 
Tipps:
 
1)      Wer es etwas herzhafter mag, gibt nach dem Pürieren leicht angebratene Schinkenwürfel dazu.
2)      Für alle Nicht-Vegetarier darf die Wiener nicht fehlen – ich schneide immer 3 Wiener in Scheiben und schmeiß die in die pürierte Suppe und dann bekommt natürlich jeder noch eine ganze Wiener auf den Teller.
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